Otokodate

Das Rätsel von Hanbei Shiro

11. Spielsitzung. 23.06.2016

Als der Morgen graut schwelen noch die Reste des Begräbnisfeuers von Nobutake, an dem wir die Nacht über als Ehrenwache gestanden haben.
Wir machen uns dann auf den Weg zum Wachturm im Südwesten und hoffen, dort am Abend anzukommen. Iuchi Tomokata sama wird uns dorthin begleiten.
Kurz bevor wir den Turm erreichen stoßen wir auf einen einzelnen Samurai, der auf der Straße gegen eine Gruppe Goblins kämpft. Ich helfe ihm und der Magistrat erlaubt dem Mann, sich uns anzuschließen, sein Name ist Yoshimoto, er ist ein Ronin. Ich werde von meinem Herrn gerügt, da ich ohne seinen Befehl angegriffen habe – mein Zorn hat mich übermannt.
In der Abenddämmerung erreichen wir den Turm, eine quadratisch angelegte Kasernensiedlung mit Holzpalisaden und 4 kleineren Türmen in den Ecken, in der Mitte der große Wachturm. Man lässt uns dort ein und drei Krieger begrüßen uns, angeführt von einer Frau mit ungewöhnlich langem Haar, das sie offen trägt. Sie heißt uns willkommen und stellt sich als Otaku Mei vor.
Der Magistrat bekommt eine Unterkunft, uns wird eine kleine Kammer zugeteilt und man erlaubt uns, die Archive zu betreten. Dort finden wir eine alte Karte, mit der Takeshi den Standort von Hanbei Shiro eingrenzen kann. Wir finden noch weitere Hinweise über die schwarzen Moto und deren Entstehung und Patrouillenberichte aus den letzten Wochen. Seit etwa 6 Wochen verschwinden Patrouillen und es wurden Reiter gesichtet, auch in größerer Zahl. Dieses Verhalten ist für die schwarzen Moto ungewöhnlich, kommen sie doch sonst eher zu Überfällen ins Land und verschwinden danach wieder – zu bleiben und sich zu sammeln passt nicht zu dem, was man von diesen Wesen kennt.
Dies gibt uns weitere Rätsel auf.

Danach gibt es Essen und wir beschließen gemeinsam, dem Ronin Essen und Trinken herauszubringen, da er nur im Hof nächtigen darf. Wir stellen uns vor und als Dank läd er uns zu einer Teezeremonie ein – ich bin mir fast sicher, dass er ebenfalls ein Kranich ist, wie mein toter Freund, merkwürdige Wendungen des Schicksals. Unser Herr hat ihn eingeladen uns zu begleiten, da er kämpfen kann und wir eine weitere Klinge gebrauchen können.

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Aidan

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