Otokodate

Der Weg nach Hojisabe
1. Spielsitzung

Seide und Feuer
Junger Kranich spürt die Pflicht.
Wandel im Wind

Was für ein denkwürdiger Tag. Nachdem die Reise bisher recht ereignislos verlief,wenn man bedenkt, dass ich zum ersten mal unsere Heimatprovinz verlassen habe, sollte es an diesem Abend anders sein.

Nur wenige tage von meinem eigentlichen Reiseziel Hojisabe kam ich in einem kleinen Flecken unter, der scheinbar sein Haupthandwerk in der Herstellung von Seide verstand. Schon am Eingang begegnete mit ein anderer Bushi, Miromotu, Takeshi, eindeutig ein Drache. Bevor wir dem Herren dieses Ortes vorstellig werden wollten, kehrten wir so ersmal in das örtliche Teehaus ein, um uns zu erfrischen. Dort stießen weitere Samurai zu uns, Hiroki und Hitomi Isawa, Zwillige vom Phoenix Clan sowie ein wahrer Riese in Menschengestalt, ein Crab-Bushi namens Hita Tamozu und wie das Schicksal es wollte, teilten wir alle dasselbe Ziel.

Als wäre diese kleine Zusammenkunft nicht denkwürdig genug, betrat aber eine weitere Gestalt etwas gehetzt das Teehaus. Ein Herold der kaiserlichen Familie! Nach kurzer Überraschung und auf Eingebung des Phoenix Hiroki boten wir an, ihm zur Ehre ihn zu dem Hiesigen Herren zu eskortieren und Mia Omura-sama willgte ein.

Auf dem Weg zum befestigten Anwesen mache einer von uns ein Leuchten aus: Feuer! Das Anwesen brannte und Lärm war zu hören. Kurzentschlossen stürmte Tamozu-san den direkten Weg zur Rückseite des Anwesens, denn der Pfad selber schlängelte sich etwas verbunden zum Haupttor. ich folgte ihm eilig, auch wenn ich mich jetzt frage, ob ich nicht beim Herold hätte bleiben sollen. Hier aber handelte ich einfach. Es gab eine Gefahr und wir stellten uns Ihr. Doch der riesige Crab-Bushi überwand die Abhänge einfacher als ich und reichte mit seine hand zur Hilfe. Wollte er mich beleidigen? Nein, entschloss ich kurz. Und selbst wenn, so wiegte unsere Pflicht gerade schwerer und mit seiner Hilfe gelangten wir zwei in das Anwesen.

Es stand tatsächlich in Flammen und einige der verantwortlichen Schurken standen direkt vor uns. Kampfeslärm war von der anderen Seite des Gebäudes zu vernehmen. Ich konnte die Gesichter nicht sehen, aber es spielte keine Rolle. Nichts spielte eine Rolle außer meinem Feind und mir. Ich atmete ein und aus und die Flamme flackerten in Zeitlupe. ich war ruhig wie der Wald, als ich meine Angriffsposition einnahm. Tamozu-san, mein neuer, truer Freund, stürmte an mir vorbei, kraftvoll aber wild und lenkte die Feinde auf sich. An einem anderen Ort werde ich mit ihm über Bushido und das wie reden müssen. Dann kam der Zeitpunkt zum Angriff und wir kamen wie Sturm und Feuer über unsere Feinde. In meinem Geist klammerte ich mich an die kleine Flamme im Nichts äwhrend der Kampf tobte. Ich weiß nicht mehr, wie ich den tödlichen Schlag in einen kleinen Schnitt abwehrte. Es speilte keine Rolle.

Kurz danach floh der letzte überlebende Räuber und eine Frau kam uns aus den Flammen entgegen, vermutlich wohl die Hausherrin. Sie war zu aufgelöst, als dass ich sie beruhigen konnte. Wir eilten zur Vorderseite, wo ich nur noch das Ende des kampfes mit ansehen konnte. Ein alter Samurai lag erschlagen am Boden und der Anführer der Ronin, ein ehemaliger Löwe wie sich herausstelte, striitt wieder die Pheonix Shugenja. Doch der tapfere Drache stellte sich ihm in dem Weg und forderte ihn. Ich zolle ihm hiermit meinen respekt. Der Ronin nam an unter der Bedingung , er habe freien Abzug und so standen sie sich gegenüber.

Der junge Drache und der alte Löwe, sein Stolz sichtbarer als all die Narben. Takeshi stellte sich ihm. Ich sah, wie er seine innere Kraft sammelte aber ich sah auch, dass er dem Feind unterlegen war. Das Duell war verloren, doch er lebte.

Doch nun brannte es in meinem Inneren, denn wir mussten den verbrecher an diesem Abend ziehen lassen. Aber es war klar, als Zeugen dieser Untat musste es unsere Pflicht sein, diesen Mann zu stellen und zur Gerechtigkeit zu bringen. Der Weg unseres Schicksals war ein Stück weiter gezeichnet.

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Andere Länder, andere Sitten!
1. Spielsitzung: 11.02.2016

Meine Reise näherte sich langsam dem Ende und ich hatte bereits viele neue Lektionen gelernt, seit ich das Gebiet meines Klans verlassen hatte.
Der letzte Ort vor meinem Reiseziel hieß Hojisabe und es handelte sich um ein reiches Dorf, das durch die Herstellung von Seide seinen Wohlstand erlangt hatte.
Ich betrat das Teehaus des Dorfes und schien der einzige Mann von Stand zu sein, der heute hier Unterkunft suchte und so gönnte ich mir zuerst eine Waschung und einen Tee, bevor ich dem Herrn des Dorfes in seinem Haus meine Aufwartung machen wollte.
Die Reise war beschwerlich und so genoss ich die Ruhe und Stille dieses Ortes. Zuhause war es nahezu unmöglich, so vollständig zu entspannen und ich befürchte, dass meine Wachsamkeit nachlassen wird, wenn ich zu lange diesseits der Mauer leben werde. So hatte ich es mir jedoch gewünscht, um zu lernen und so muss ich mein selbst erwähltes Schicksal klaglos hinnehmen.
Nachdem ich mich zum Tee niedergelassen hatte, betraten weitere Samurai das Teehaus, ich war mir nicht ganz sicher, meinte jedoch, in ihnen einen Drachen, einen Kranich und zwei Phönixe – einer von ihnen eine Frau – zu erkennen. Ich nickte ihnen grüßend zu und trank meinen Tee schweigend weiter.
Ein weiterer Gast betrat das Haus, ein Mann von hohem Stand, soviel konnte ich erkennen.
Der Kranich ergriff das Wort und grüßte den Neuankömmling ehrerbietig als Herold des Kaisers, Miya Omura sama. Alle anwesenden boten ihm an, ihn zum Herren des Dorfes zu begleiten und so machten wir uns auf den Weg, bevor das letzte Licht des Tages erloschen sein würde.
Während wir den Hügel empor gingen, konnten wir Feuerschein sehen: das Anwesen schien in Flammen zu stehen und so begann ich, fern des Weges direkt zum Haus zu rennen, um zu helfen. Nachdem ich die Mauer zum Grundstück erklommen hatte, hörte ich Kampflärm und schon bald stand ich mit dem Kranich Bushi mehreren Räubern gegenüber, die bei meinem Anblick den Mut verloren. Ich brüllte sie an und stürzte mich in den Kampf, während Kakita Nobutake, der Kranich, eine seltsame Kampfhaltung annahm. Ich habe noch nie jemanden so schnell kämpfen sehen und es scheint erstaunlich effektiv, wenn auch merkwürdig.
Wir konnten die Banditen gemeinsam besiegen und liefen zur Vorderseite des Hauses, wo weiterer Kampfeslärm zu hören war, nur um zu sehen, wie ein Ronin dem Herrn des Hauses den Todesstoß gab und sich der Frau und den anderen Überlebenden zuwandte.
In diesem Moment betrat ein weiterer meiner neuen Gefährten den Kampfplatz, der Drachen Bushi, Mirumoto Takeshi . Er machte dem Ruf seines Klans alle Ehre und forderte den Anführer der Banditen, Goro, zum Duell.
Tapfer, wirklich tapfer und ehrenvoll – war doch offensichtlich, dass der Bandit der deutlich erfahrenere Schwertkämpfer war. Er verlor das Duell, rettete aber den Überlebenden durch diesen Akt der Ehre das Leben, da der Ronin Wort hielt und er sowie seine Männer abzogen.
Das waren also meine ersten Erfahrungen von Gewalt fern der Mauer: hier muss man nicht gegen Bestien und Wesen des Schattens, sondern gegen menschliche Monster kämpfen … ist das wirklich ehrenvoller, nur weil es in einem Duell geschieht? Es erscheint mir seltsam, sich gegenseitig zu töten, wenn es doch einen gemeinsamen Feind gibt, jenseits aller Vorurteile und fern des perfekten Bushido, töten ohne Notwendigkeit! Ich hoffe sehr, einen Lehrer zu finden, der mir all diese Fragen beantworten kann.

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Stolpern auf dem Weg des Bushido
2. Spielsitzung: 03.03.2016

Da standen wir nun vor dem brennenden Haus des Shinjo Kouki sama und konnten nur noch seiner Frau Shinjo Riko dabei zusehen, wie sie ihren Verlust betrauerte. Die Kranichfrau, Isawa Hitomi san, sprach ein Gebet und schickte nach einem Eta, um den toten Körper für die Bestattungszeremonie vorzubereiten.
Die Gefolgsleute von Shinjo Kouki sama schienen ebenfalls bei der Verteidigung ihres Herrn gestorben zu sein, so wie es die Pflicht verlangt.
Kakita Nobutake san und ich begleiten die Frau zum Schrein am See, wo sie Obdach bei den Mönchen findet, bevor am nächsten Morgen der Leichnam verbrannt werden soll. Mein Gefährte und ich fürchten um das Leben von Shinjo Riko san und beschließen, in der Nacht eine Totenwache zu halten, die wir mit einer Teezeremonie beginnen.
Der Herold des Kaisers, Miya Omura sama, geht mit Isawa Hitomi san und Mirumoto Takeshi san zum Dorf zurück, während Isawa Hiroki san noch an unserer Zeremonie teilnimmt.
Am nächsten Morgen werden wir von den Mönchen mit Reis und Tee versorgt. Während wir essen, erscheint Shinjo Riko san und lädt uns ein, an der Bestattungszeremonie teilzunehmen.
Wir gehen zurück zum Teehaus, um unsere Gefährten zu unterrichten und erfahren dort, dass es Goro scheinbar darum ging, einen Seidentransport zu überfallen, der von hier starten würde. Wir beschließen gemeinsam, diesen Transport zu begleiten und zu schützen, nachdem die Bestattung abgeschlossen sei und begeben uns dann wieder zum Schrein am See, um der Zeremonie beizuwohnen.
Als wir am See ankommen, können wir zwei Boote sehen, die sich nähern, in diesen Booten ist Goro mit seinen Männern, der scheinbar der Bestattung beiwohnen möchte. Shinjo Riko kann zwar die Haltung bewahren, doch Isawa Hiroki kann in Erfahrung bringen, dass Goro ihr Ziehbruder war und es tatsächlich um Rache geht, da ihr Mann den Herrn von Goro am Rande einer Schlacht erschlagen habe.
Er hat daraufhin geschworen, die Familie von Shinjo Kouki sama auszulöschen und will diesen Eid nun mit der Hinrichtung von Shinjo Riko erfüllen.
Dieser Narr glaubt tatsächlich, damit dem Bushido zu folgen? Sieht er nicht, dass er als Ronin jedes Recht auf ein Duell verloren hat und etwas einfordert, was ihm nach göttlicher Ordnung nicht zusteht? Seine Pflicht wäre es gewesen, seinem Herrn zu folgen, nachdem er darin versagt hatte, ihn zu schützen. Stattdessen versteckt er sich hinter der Pflicht des Bushido, um seine Feigheit zu verbergen und seine Rache zu vollenden? Es liegt keine Ehre in der Ermordung von Kindern und Frauen, Rache ist nicht Teil des Bushido und so steht es ihm nicht zu, das Leben von Shinjo Riko einzufordern. Dies werde ich ihn Lehren, notfalls mit kräftigen Schlägen meines Tetsubo!

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Ein Moment des Innehaltes

Gefallener Löwe
Aus Nebel ein klarer Pfad
Feuer, Wasser , Tod

Wir stehen vor den flammenden Wänden des Hauses. Während die Dame in Trauer ist, spricht die Phönix-Shugenja ein bewegendes Gebet. etwas später begleiten Hida Tamozo san die Witwe zum Schrein am See, wo wir vond en Mönchen in Empfang genommen werden. Auch erfahren wir, dass die Witwe denn Ronin Goro aus frühren Tagen kennt. Wir beschließen auch, hier eine Totenwache zu halten, denn unser Bild vom Ronin ist unscharf. Ihm wäre durchaus so viel Ehrlosigkeit zuzutrauen.

Ich muss meine Gedanken sammeln und ich will den Toten Respekt entegen bringen. Um beides zu erreichen halte ich eine Teezeremonie ab und finde innere Kontemplation.

Indes begleiten meine anderen neuen Gefährten den kaiserlichen Herolöd zum Dorf zurück und stellen nachforschungen über die Motive der Tat an und über all das, was Ihnen sonst noch verworren erscheint..

So berichten sie am nächsten Morgen, dass es diesem Goro um den seidentransport gehen könnte. er handelt also wegen des Geldes? wie schändlich. ich hätte ihm das nach seinem ehrbaren Verhalten beim Duell nicht so viel Verkommenheit zugetraut. So beschließen wir, den transport nach dem Totdengedenken zu begleiten.

Als die Prozession anrückt, erscheint aber der Ronin und seine Leute mit Booten auf dem See. Bewaffnet sind sie, doch zeigen sie keine Anzeichen von Aggression. doch wieviel ehre können wir erwarten. Einige von us, auch ich, stelle sich schützend zwischen die Prozession und Goro. Doch der pflanzt nur ein (im übrigen wundervoll gefertigtes) Banner mit nur einem Wort: “Rache” Aha! So steckt also mehr als nur schnöde Koku dahinter. Ich nehme an, er hat seinen toten Herren gerächt und erweist dem nun toten Feind seine Ehre. Der Phönix Shugenja humeplt über das Feld und redte leise mit der Witwe und den Ronin. Und er spannt die Höflichkeit dabei auf ein hohes Maß. Doch zumindest Goru zeigt keine sichtbare Reaktion.

Aber ich liege nur halb richtig mit meiner Vermutung. Nach der Zeremonie verkündet er, auch den Kopf der Witwe zu wollen als letzten Wunsch seines Herren. Eine Stunde gibt er Ihr zeit für einen Abschied.

Und der Weg für mich ist auf einmal völlig klar. Ich muss Goru stoppen.

Während ich seine rache am Bezwinger seines ehemaligenHerren respektiere, ist dieser Ruf nach Blut falsch. es ist so offensichtlich. Warum sieht er es nicht, wenn er doch noch glaubt, sich ehrbar verhalten zu müssen und dem Bushido zu folgen. Er hält so sehr an Chuji fest, dass er die anderen Aspekte vergessen hat. Und dabei irrt er. Er hat keinen Herrn mehr, dem er Loyalität schudlet. Und seine letzte Pflicht hat er bereits erfüllt. Alles, was jetzt kommen mag, widerspricht allem, was Bushido ausmacht. Meyio, jJin, rei , gi, wo sind sie jetzt? Wahrlich ist dies das Ende des letzten Funken Samurai in ihm, wenn er fortfährt.

Also werde ich mich ihm entgegen stellen. Mit worten, und weil ich glaube, dass ich ihn nicht erreiche, mit dem Schwert. Doch ich erkenne seine Überlegenheit. Mein Tod scheint gewiss, doch das beunruhigt mich nicht. Die Konsequenzen meines Scheiterns besorgen mich. Mögen meine Ahnen mir beistehen, dass ich dieses Übel trotzdem stoppen kann.

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Welt der Gewalt

In einer kleinen Stadt die Seide herstellt lerne ich eine neue Samurai kennen die den gleichen weg habe wie ich. Sie sind von anderen Clans und könnten unterschiedlicher nicht sein. Ein Crab der sich auf seine körperliche stärke verlässt aber scheinbar auch lernen möchte wie andere ihren weg gehen. Ein Crane der Traditonell scheint aber wohl den kampf sucht und sich vielleicht beweisen möchte. Zu letzt noch ein Dragon der scheinbar nur da ist weil es eben so ist. Was mir Positiv aufgefallen ist scheint das der Dragon Samurai Mirumoto Takeshi der einzige zu seins cheint der nicht des Kampfes wegen unterwegs ist sondern höhere Ziele verfolgt.
Wir trafen auch noch einen Herold und zusammen wollten wir und bei dem Herren des Dorfes vorstellen, leider sahen wir schon auf dem Weg das das Haus des Herren in Brand stand und wir zu seiner Rettung zu spät waren. Der Rhonin und ehemaliger Lion Sammurai Goro hat ihr ermordet und sein Kind gleichermassen. Wir waren gerade noch rechtzeitig um seine Frau zu retten.
Wie sich später herrausstellte tat Goro dies aus rache denn bei der berdigung tauchte er mit einem Rachebanner auf und drohte so gleich die Frau des Herrin mit dem Namen Shinjo Riko unrechtmässig zu ermorden.

Diese ganze Gewalt die hier Herscht und ungerechtigkeit die mit ihr einherget ist ein Problem. Es ist wie eine Krankheit die wenn sie sich ausbreitet das ganze Land und die wertvollen traditionen gefährted. Falscher stolz und ignoranz treiben Goro an. Nach dem sein Herr gestoben ist den er hätte beschützen müssen hate er kein recht auf Rache. Er hat versagt und nur weil er Wütent auf sich selbst ist und es sich nicht eingestet bricht er das Gesezt, verliert all seine Ehre und wird beinahe zu einem Oni selbst.
Nie in meinem leben darf ich so etwas über mich kommen lassen! Es ist wichtig gühte und Menschlichkeit zu zeigen wie Bushido uns lehrt. Dem Gezt zu folgen auch wenn man sich betrogen fühlt so muss man nicht ehrlos werden!

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Das Ende der Reise
3. Spielsitzung

Die Sanduhr beginnt zu rieseln. Goro hat seinen Standpunkt klar gemacht. Ich erhebe mich und teile ihm den Meinen mit, doch ich dringe nicht durch. Dannknienen wir in einigen Abstand voneinander. Hida-san versucht es ebenso, doch die beiden beleidigen sich mehr als alles Andere, so dass ich störe und erneut an Goro appeliere, seine Ehre nicht zu vergeuden. Für den Moment eines fallenden Tropfens scheint er zu überdenken, doch ich bin zu unerfahren. Einen Jungspund wie ich kann nicht gegen seine Überzeugung bestehen.

Bevor die Zeit verrinnt, wende ich ein drittes, letztes Mal an ihn. Dies ist sein Moment, wo er seine Ehre bewahren kann. Er darf nicht wegwerfen, was er sein Leben lang gelebt hat. Doch es kommen Zweifel auf in mir. Der gefallene Löwe…wird er mich als feigen Kranich verspotten? Nimmt er meine Worte als Angst wahr? Ist es Angst? Nein, ich weiß, wenn er der Wahrheit nicht folgt, werden wir kämpfen. Und ich erkenne an, dass er mir überlegen ist. Ich kann nur auf mein Karma hoffen. Doch Goru-san scheint mich hinter dem Spiegel zu sehen. Wir tauschen unseren Respekt voreinander aus.

Die Zeit ist abgelaufen. Wir erheben uns. ICh sehe, dass meine Gefährten beriets schützend vor dem Schrein stehen. Es tut mir Leid, aber ich kann mich nicht bei Euch einreihen. ich habe mein Herz offen gelegt. Goro sieht es ähnlich, denn er erhebt seine Stimme und bietet mir, dem jungen Kranich ein Duell an. Doch er fordert, alles auf eine Karte zu setzen. Das Schicksal aller. Mein eigener Tod ist die eine Sache, aber das der lady? Es speilt keine Rolle mehr, ich darf nicht zögern. Nach seinem typsichen Löwengebrüll, nenne ich meinen Namen und meine Vorfahren. Für einen von uns endet die Reise. Wenn diese Last doch nur nicht wäre. Ich versuche mich zu konzentrieren, doch dann kommt der kaiserliche Herold nach vorne und stellt dieses Duell unter seine Obhut. Die Pflicht wiegt pötzlich wie ein Berg auf mir, der Tod erscheint mir wie eine Feder.

Als wir unsere Positionen einnehmen, versuche ich, mich an das Gelernte zu erinnern und ins nicht einzutauchen, stattdessen sehe ich den Herold, die Frau, der der Tod droht, den Pfeil, den ich damals in falschem Stolz abschoß…nein, lass los Nobutake…doch ich kann mich nicht fokussieren. Als ich ihn einzuschätzen suche, sehe ich nur all die Erfahrung vor mir. Er ist mir überlegen. Doch ich werde nicht zurückziehen. Konzentrier Dich..lass los, Nobutake…die jahrelangen Übungen helfen mir, ich gleiche seine Erfahrung mit Geschwindigkeit aus, nahezu zeitgleich führt das Karma unsere Schläge.Die Klingen verlassen die Saya. Doch während ich seine Rüstung nicht durchstoßen kann, fügt er mir einen Schnitt zu und der Schmerz brennt. Er reißt mich aus meinem Zweifel, holt mich ins hier und jetzt. Kein Denken. Es gibt nur die Leere und in deren Mitte eine Flamme. mein Geist füllt diese Flamme aus. Kein Denken mehr, Handeln. Der Flügelschlag eines Schmetterlings kommt mir langsam vor. Ich sehe Goro und wie er den Stand wechselt und mit “Kirschblüten im Wind” angreifen wird. Ich kontere mit “Der Eber stürmt voran” und spüre, wie meine Klinge ihr Ziel trifft, ein Schritt zur Seite und er verfehlt. Während er sich neu positioniert und zu " die Sonne erwacht" oder “des Winters Weg” ansetzt, folge ich ohne zu denken meiner inneren Flamme, das Katana gleitet nach oben und ich passiere meinen Feind mt “Chysanthemen im Wasser”. Ich muss micht nicht abwenden, um zu wissen, dass die Reise des gefallenen Löwen nun zu Ende ist.

Die Zeit beginnt wieder, normal zu schlagen. Ich höre den Ruf des Drachen “Hinterhalt” doch ich muss mich erst einmal fokussieren, um zu bereifen was passiert. Goros Leute respektieren die kaiserliche Gewalt nicht. Verrat an der himmlischen Ordnung. Meine Gefährten stürmen vorran, die Shugenja beschwören Ihre Kräfte. Ich greife ein. ein, diesmal ohne Zweifel. Das Karma ist auf unserer Seite. Wenn ich hätte fallen sollen, wäre das schon geschehen. Währenddessen stürm der Herold wütend aufs Feld und gebietet Einhalt.

Während die noch lebenden Schwertkämpfer sich dem fügen, verwirken die Bogenschützen ihre letzte Chance auf Ihr Seelenwohl. Einer scheißt einen Pfeil auf Shinjo Riko, bevor sie gerichtet werden. Was alles vergebens? Nein, Isawa-san in seiner fragilen Gestalt offenbahrt die macht die ihm innewohnt. Das Schicksal fügt sich.

Junger Kranich sieht
Löwe vergeht ohne Ehr
Klingen, blutenetzt

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Kunst siegt über rohe Gewalt

Die Spannung in der Lust ist so volkommen mich würde es nciht wundern wenn blitze enstehen oder feuer anfangen würden. Der Löwe ist nicht zu vernupft zu bringen. Reden hilft nicht mehr auch wenn der Kranich kunstvoll reden schwingt und der Krabbe laut mit ihren schähren klappert. Goro unterschätze jedoch das wirklich wichtige im Leben, zum einen das das schicklas nciht erzwungen werden kann sondern die Elemente in uns entscheiden und die Kunstvolle Duell technick der Kranische die nicht auf rohe Kraft basiert sondern wie fliesendes wasser nicht auf zuhalten ist mit roher Gewalt.

Das duell ist schnell vorbei und die Kami und die Kunstvolle art wie Kakita-san sein Schwert führt entscheiden den Kampf. Auf dem spiel statt das leben Shinjo Riko das nun gerettet sein sollte. Jedoch lassen die Rhonin auch nicht nach wahrnung des Kaiserlichen herolds alle ihre Waffen fallen sonder ein Bogenschütze schaft es noch einen Pfeil abzuschießen der sein Zeil trifft und Shinjo Riko schwer verwundet.
Ich wollte mich im Kamf selber übertreffen und bin unvrsichtig geworden, nach dem ich zwei Ziele mit dem feuer in mir getroffen und verwundet hatte wollte ich an die grenzen des mir möglichen gehen und drei Ziele treffen… Gierig wie das Feuer das ich beschwürden wollte… die Kami wanten sich ab und erteilten mir eine lehre, ich muss mich in Zunkunft nciht so mitreißen lassen.
Zum glück hat mein Bruder die ruhe bewahrt und ist mir in dieser hinsicht wieder mal vorraus, so heilt er nicht nur eine Wunde die ich erlitten hate sondern rettet auch das Leben von Shinjo Riko.
Ich hoffe nun kann wenigstens die Seide das Dorf verlassen ohne aufgehalten zu werden und wir erreichen unser Ziel noch rechtzeitig.

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Der letzte Weg eines Kriegers
3. Spielsitzung: 10.03.2016

Nachdem Goro seine Forderung ausgesprochen hatte, legte sich Stille über die Gemeinschaft. Man hörte nur das Knistern des Feuers, mit dem Shinjo Koukis Körper der Ewigkeit überantwortet wurde.
Shinjo Riko begab sich mit den Mönchen ins Kloster, um ihre Entscheidung zu treffen und wurde von den Geschwistern begleitet, die ihr hoffentlich Beistand leisten konnten in dieser Situation. Kakita Nobutake, Mirumoto Takeshi und ich blieben draußen und Kakita san versuchte ein letztes Mal, Goro zur Vernunft zu bringen und auf den Pfad des Bushido zurückzuführen. Ich versuchte ebenfalls, ihn dazu zu bringen, Shinjo sans Leben zu verschonen, musste jedoch zu meiner Scham erkennen, wieviel ich noch über den Weg des Bushido zu lernen habe. So zog ich mich schweigend zurück und beobachtete den Dialog zwischen dem Kranich und dem gefallenen Drachen, um zu lernen.
Goro bewies erneut, dass er im Herzen ein Samurai geblieben war und bot Kakita san ein Duell auf Leben und Tod an, dessen Sieger über das Schicksal von Shinjo Riko zu entscheiden habe. Nobutake vertraute demütig auf sein Karma und die Gerechtigkeit seines Anliegens und willigte in diesen Kampf ein, obwohl ihm seine Unterlegenheit im Kampfe bewusst sein musste, selbst Miya Omura zollte seinen Respekt, indem er diesen Kampf unter das Gesetz des Kaisers stellte.
Furchtlos stellte Kakita san sich Goro und ich konnte Zeuge eines Duells werden, über das man Gedichte schreiben sollte, glich es doch in seiner Anmut mehr der Poesie der Wörter als der des Krieges. Mit zwei entschlossenen Schlägen seines Katanas konnte der Kranich über den Löwen triumphieren und Goro konnte endlich seinen gerechten Frieden finden.
Leider wurde seine Tat entehrt, da seine Gefährten sein Wort missachteten und das Gesetz des Kaisers brachen, indem sie ihre Waffen erhoben.
Mirumoto san und ich stürzten an Kakita san vorbei, um diese herrenlose Hunde zu richten, wie es ihnen gebührte. Der Kampf brandete kurz auf und einer der Ronin schaffte es sogar noch, Shinjo Riko zu verletzen, bevor alle tot vor uns im Staub lagen oder sich ergeben hatten.
Selbst die beiden Phönixe hatten sich am Kampf beteiligt und Isawa Hiroki san kümmerte sich um die Wunden aller Verletzten.
Vielleicht kann nun Frieden in Hojisabe einkehren, obwohl ich mich fragen muss, welche Tat von Shinjo Kouki einen so ehrenvollen Mann wie Goro dazu bringen konnte, diesen blutigen Pfad der Rache zu beschreiten.

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Vor den Prüfungen stehen Prüfungen
4. Spielsitzung 31.03.2016

Nach den Kämpfen vergehen die Tage ereignislos. Gut, ich muss nachdenken über die letzten Tage. Goro erhält ein ehrenvolle Bestattung seiner Schwester und ich kann es ihm nicht verdenken. Er ist gestorben, wie er gelebt hat und dadurch, dass das Karma mir den Sieg gab, ist auch seine ehre bewahrt worden. ich glaube auch nicht, dass er den verrat der Anderen erahnte.

Alsdann brechen wir mit der Karawane auf. Auch Mia Omura-sama begleitet uns. das überrascht mich, ich hatte sein Anliegen eiliger eingeschätzt. Aber er ist sowieso ein Mann von großer Ehre, nicht nur seiner Abstammung wegen. er hat mein heißes Blut durch sein weises Urteil in rexchte Bahnen gelenkt. Das vergesse ich nicht.

Als wir uns Hojisabe nähern, verlassen wir den Zug mit Seide und Gefangenen und brechen zum Prüfungsgelände auf, geführt durch den Herold. Offensichtlich kennt er den Weg und weiß auch mehr. Mir wird plötlich bewusst, dass ich so gar nicht weiß, was uns erwartet und ich beginne, alle möglichen Leute zu befragen, Mya-Sama weiß offensichtlich mehr, kann aber nicht offen sprechen. Die meisten anderen wissen es einfach auch nicht.

Als wir das Gelände erreichen, sind die meisten von uns überrascht, da in Einhornlanden der Phoenix scheinbar an dieem ort sehr präsent ist. Und es sind auch Drachen anwesend. Mir entgeht nicht, dass nach dem letzten Konflikt zwischen den samurai dieser Clans immer noch Anspannungen bestehen.

Nachdem wir unsere großzügigen quartiere bezogen haben und ein Bad genossen haben, treffen wir letztendlich auf die anderen Gäste und Prüfungsteilnehmer. Ich unterhalte mich mit einem Miromotu, der etwas zerstreut zu sein scheint, aber ansonsten durchaus höflich ist. An Krnaichen kann ich nur eine weißhaarige Doji entdecken, mit der ich später ein paar Worte wechsle. Ich glaube, sie verspottet mich oder ich langweile sie, ich wähle die falschen Worte in unserem Gespräch. Mein Gefühl sagt mir, dass Sie der Dichtkunst weniger zugetan ist, als anderen Dingen. Zumindest verstehe ich einige Anmerkungen, auch über Ihren Ehemann und mich so. Ich wahre mein Gesicht, bleibe einfach höflich und mache ein paar einfache Komplimente, dann trennen sich unsere Wege.

Kurz darauf sind auch die letzten eingetroffen, bzw der Letzte. Der riesige Hida Tamozu kommt beinahe zu spät und, naja, immerhin besser gepflegt als die alte Krabbe hier an. was immer noch nicht gut ist, aber wen überrascht es?.

Dann kommen unsere Gastgeber. Der Phönix-Clan wirbt hier für steten frieden und die prüfungen sollen wohl unsere Samurai-Kenntnisse außerhalb des Krieges testen. Bin ich der einzige Kranich, der an den Prüfungen teilnimmt? Bin ich überhaupt der Richtige? Misst mein Clan dem hier so geringe Bedeutung bei, ausgerechnet mich zu schicken? Oder vertraut man all dem so sehr? Ich bin angespannt.

Als ein Geschenk an alle Clans überreicht wird, eine Steele, die zwischen den Familien wechseln soll als Zeichen des friedens, übernehme ich meinen Part im respektvollen Ritus. gefühlt schlage ich mich gut und bin erleichtert. Zumindest diese erste prüfung habe ich überstanden. Mein neuer freund, der junge Hida-san, schlägt sich etwas unrühmlich. Das Manko der Krabben, wie bedauerlich. Dch was dann kommt, damit rechnet niemand. Der Drache, mit dem ichvorhin sprach, ist abermals abgelenkt. Und er nimmt das Geschenk beim ersten mal an. Alle sind schockiert, auch er selber, als ihm bewusst wird, was er getan hat. Alles weitere ist bedeutungslos vorerst. Ich fürchte, das wird Folgen haben.

und erst jetzt beginnen die wahren Prüfungen…was wird das alles nur?

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Eine Krabbe in der Fremde
4. Spielsitzung: 31.03.2016

Nachdem der Kampfeslärm verstummt war, wurden die Gesetzesbrecher enthauptet und die verbliebenen Ronin in einem schnell gezimmerten Bambuskäfig eingepfercht. 

Shinjo Riko bestand darauf, dem gefallenen Goro mit einem ordentlichen Bestattungsritual eine letzte Ehre zu gewähren und so geschah es. Ein denkwürdiger Augenblick in meinem jungen Leben, hatte ich doch in den letzten Tagen den Fall eines Mannes miterlebt, der soviel erfahrener und gebildeter war als ich, dies lehrt mich Demut – ich werde niemals aufhören dürfen zu lernen, wenn ich nicht auch scheitern will. Stillstand in der Entwicklung ist ein Rückschritt im Leben und in der Erfüllung meines Schicksals.

Danach setzen wir unsere Reise fort, wir begleiten Miya Omura sama und auch die gefangenen Ronin werden von uns – zusammen mit der Seidenlieferung – nach Hojisabe eskortiert.

Dort angekommen bin ich wirklich beeinfdruckt. Dieser Ort ist anders als alles, was ich bisher zu sehen bekam. Der Baustil des Gebäudes ist mir sehr fremd und dominiert wird alles von einer großen weißen Eiche.  Hitomi san bemerkt mein kindliches Staunen und erklärt mir freundlich, dass diese Bäume eigentlich nur auf den Asako Ländereien gedeihen und die Legende besagt, dass sie weiß sind, da auf der Ebene, auf der sie gedeihen, der 17. Kaiser begraben worden sein soll.

Dieser Ort wurde offenbar nur für diese Prüfungen gebaut und ich kann die Banner der Einhörner, der Phönixe und der Drachen sehen, die nebeneinander im Wind wehen, ungeachtet jüngster Grenzstreitigkeiten zwischen den Drachen und den Phönixen.

Wir werden freundlich empfangen und bekommen eine komfortable Unterkunft, ich habe ein Zimmer für mich alleine, der hiesige Fürst muss wirklich reich sein.

Wir sind die letzten von etwa 20 Gästen und dürfen erst baden, ich genieße es wirklich, mich hier verwöhnen zu lassen, habe ich doch einen persönlichen Diener, der für mich da ist, einfach phantastisch.

Nachdem ich mich gereinigt und fein angezogen habe, gehe ich zum Versammlungsraum, der direkt in dem Garten mit der weißen Eiche ist. Dort haben sich schon andere Samurai versammelt, von allen Klans die ich kenne.

Obwohl ich mich im Hintergrund halte, kommt ein junger Skorpion zu mir, der sich als Bayushi Eijiro vorstellt. Ein komischer Kauz, aber er scheint nett zu sein und begrüßt mich freundlich. Vermutlich ist er hier auch alleine hier und kennt niemanden. Danach entdecke ich einen anderen Angehörigen meines Klans, einen Veteranen, der sich  als Hida Fuya sama vorstellt.

Ich bin wirklich aufgregt, in der Gesellschaft so vieler großer Männer und Frauen aus ganz Rokugan zu sein und endlich werden wir offiziell empfangen und sollen erfahren, worum es hier geht.

Es gibt gutes Essen und dann betreten zwei Lords den Raum: der hiesige Fürst Shinjo Hachirou sama und unser Gastgeber, der Mann, der uns alle hierher eingeladen hat, Asako Shizu sama . Sie werden von ihren Adjutanten und Miya Omura sama begleitet.

Asako Shizu sama ergreift das Wort und erklärt uns, das es um die Künste des Bushido gehen soll, die jenseits des Kampfes liegen. Dafür soll es ein Geschenk geben und er will es uns gleich überreichen. Ich verstehe die Prozedur nur teilweise, aber ich mache es einfach so wie mein neuer Freund Nobutake san und lehne das Geschenk erfolgreich ab. Als ein junger Drache, Miromoto Rei, das Geschenk annimmt, wird es still. Scheinbar hat damit niemand gerechnet.

Wenn die Prüfungen so weitergehen, wird es schwerer als ich jemals gedacht hätte, trotz größter Mühen habe ich das Gefühl, dass mich alle ansehen, als sei ich ein Fremder unter Fremden.

 

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