Otokodate

Schicksalhafte Wendungen

10. Spielsitzung: 02.06.2016

Zurück im Gasthaus nehmen wir etwas Reis zu uns, da der Magistrat fort ist und wir die untätige Wartezeit so sinnvoll nutzen können. Nachdem er zurückkommt, berichten wir von unseren neuen Erkenntnissen. Auch ihm sagt der Name “Hanbei Shiro” nichts, er rät uns aber, zu einem Militärlager der Einhörner mit einem Wachturm zu gehen, das eine halbe Tagesreise entfernt ist, dort sei auch ein Archiv, in dem wir etwas finden könnten.
Zuerst möchten wir aber den Dorfältesten dazu fragen, man sollte niemals die Weisheit des Alters ignorieren.
Wir finden ihn bei einer Partie Shoji mit seiner Enkelin und Nobutake spricht mit ihm. Der Alte weiß von einer Burg im Süden, sein eigener Großvater habe seinem Vater davon schon berichtet. Der Shugenja Hanbei soll sie errichtet haben, er war ein Angehöriger des Skorpion Klans. Er wollte die Geister des Waldes, Nagaruinen und die dunklen Götter der Schlangenwesen erforschen. Die Burg ging verloren und Hanbei wurde nie wieder gesehen.
Durch diese Geschichte kann sich Takeshi wieder erinnern, einmal von Yogu Hanbei gelesen zu haben und er kann sich sogar eine alte Landkarte in Erinnerung rufen, auf der die Burg Hanbeis markiert war. Eine Karte dafür wird wohl ebenfalls im Archiv am Wachturm sein und so beschließen wir, dorthin zu gehen.
Es ist aber seltsam: wieso sind die Schwarzen Moto hier, wenn doch die Festung im Süden ist und auch der komische Kami erzählte von einer Gefahr im Osten.

Hiroki beschwört daraufhin erneut einen Kami und es ist wieder diese wache Geist, der mehr Fragen stellt als beantwortet. Er rät uns, nach Süden zu gehen, da wir dort Dinge finden können, die uns gegen die Gefahr helfen können.
Bevor es nach Süden geht, möchten die Zwillinge nochmal zum Schrein, um zu meditieren und sich zu reinigen und wir Bushi ruhen uns aus.
Während ich esse, höre ich dann jedoch Hitomi aufschreien und wir hasten los zum Schrein. Nobutake und Takeshi erreichen den Ort des Geschehens vor mir und so kann ich nur tatenlos mit ansehen, wie ein katzenartiges Wesen, aber menschengroß, meinen Freund Nobutake niederstreckt. Er sinkt schwer getroffen zu Boden und Takeshi kann diesen bösen Geist erschlagen.
Für den jungen Kranich kommt jede Hilfe zu spät. Er scheint im Tod jedoch zu lächeln, starb er doch im Wissen, seine Pflicht erfüllt zu haben. Ich bin froh, noch gestern mit ihm getrunken und über den Wert des Lebens und des Todes geredet zu haben. Ich bedaure seinen Tod, wir hätten noch viel voneinander lernen können.

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Aidan

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