Otokodate

Die Schwarzen Moto

9. Spielsitzung: 26.05.2016

Wir sind ratlos, woher kam der untote Krieger? Hiroki beschwört auf der Lichtung einen Kami, der uns vielleicht ein paar Antworten auf unsere Fragen geben kann. Er wundert sich sehr über seinen Kami, denn dieser scheint vorlaut zu sein, er ist sehr aktiv und neugierig und dies scheint sehr ungewöhnlich zu sein für diese sonst eher schwerfälligen Wesen. Hitomi kennt diese Sorte Kamis ebenfalls nicht, das kleine Wesen warnt uns vor der Bedrohung, die vom Ursprung des Kriegers ausgehe, dort würden die “Sphären” ineinanderfließen.

Wir gehen daraufhin zum Dorf, um uns im Gasthaus auszuruhen, zu trinken und uns zu waschen. Ich beschließe, erstmal nur zu trinken – diese Begegnung mit dem Tod weckt das Bedürfnis, mich lebendig zu fühlen. Es hat mich doch mehr erschüttert, als ich erwartet hatte, dem Tode und fast meinem eigenen ins Auge zu sehen. Immerhin leistet mir Nobutake Gesellschaft und so kann ich die Schatten in mir zurückdrängen.

Am nächsten Morgen besprechen wir uns mit dem Magistraten. Er nennt diese Krieger die “Schwarzen Moto”. Eine bekannte Plage, die die Einhornlande seit Jahren immer wieder heimsuche. Sie treten immer in größerer Zahl von bis zu zehn Kriegern auf. Es bestünde aber Hoffnung, dass nicht alle so stark seien, wie der, den ich niederstrecken konnte. Seine Rüstung sei so alt, dass es sich wahrscheinlich um einen der ersten Schwarzen Moto gehandelt habe. Sie verderben andere Samurai und nachdem wir mit den Einwohnern geredet haben, erfahren wir, dass der erste verschwundene Samurai ein Shugenja namens Horiuchi Yuhija war, der Dorfvorsteher Shinjo Renji folgte ihm und auch er blieb verschwunden – dies ist nun zwei Wochen her.

Wir gehen also zum Schrein des Dorfes, in dem der Shugenja gelebt hat und sehen, dass alles vernachlässigt ist. Es ist unordentlich und staubig. Es sieht so aus, als sei der Schrein schon länger als zwei Wochen nicht gepflegt worden. Nobutake und ich gehen in die Gemächer von Horiuchi Yuhija. Alles riecht muffig und süßlich. Es ist unordentlich, insbesondere bei den Papieren. In der Schlafkammer klafft ein Loch im Boden, das von unten in die Holzplatten gerissen wurde.
Nobutake untersucht die noch vorhandenen Schriftrollen und entdeckt, dass sich das Schriftbild des Priesters vor etwa einem Monat verändert hat – generell hat er seitdem immer schlampiger gearbeitet und seine Pflichten vernachlässigt. Takeshi findet schließlich einen Fetzen auf den zwei Worte gekritzelt sind: Hanbei Shiro, eine Burg, die wahrscheinlich in der Nähe ist. An dem Loch im Boden finden wir noch Hautreste, Haare und Fingernägel. Sie sind noch feucht und verantwortlich für den Gestank. Offensichtlich ist der Shugenja zu einem Schwarzen Moto geworden.
Hiroki und Hitomi reinigen den Schrein und wir gehen zurück ins Dorf, um den Magistraten und den Dorfältesten nach Hanbei Shiro zu fragen.

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Aidan

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